Sonntag, 22. Mai 2016

Aurora Sea von Nadine Stenglein

Seitenzahl: 205
Verlag: Feelings
Kosten: 1,99 €
Kindle eBook: 4,99 €
Taschenbuch: 12,99 €
Erscheinungsdatum: 18. November 2015

Kurzbeschreibung: Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen...

Meine Meinung: Vor einigen Jahren verschwand ein Flugzeug nach Atlanta. Unter den Passagieren waren auch Emmas Eltern. Nach dem spurlosen Verschwinden des Flugzeuges nahm Emmas Tante ihre Nichte bei sich auf. Obwohl das Leben weitergeht, wartet Emma noch immer auf den Tag, an dem sie eine Nachricht von ihren Eltern bekommt. Der Tod ist endgültig, aber das Verschwinden ist eine Ungewissheit, die einen nicht loslässt. Viel schwerer als der Tod. Eine Akzeptanz ist da nicht zu erwarten. Wie könnte man einfach hinnehmen, dass Mutter und Vater plötzlich nicht mehr da sind. Das Warten nimmt im weiteren Verlauf der Geschichte zwar kein Ende, aber endlich gibt es wieder Hoffnung. Sie bekommt eine überraschende SMS von einem Unbekannten. Nach diesem Hoffnungsschimmer kommt die Handlung ins Rollen.

Die Idee zum eBook ist nicht schlecht und daraus könnte so einiges gemacht werden. Meiner Meinung nach nutzt die Autorin das Potenzial ihrer Idee nicht ganz aus. Mir war das Ganze dann doch etwas eintönig. Ich habe besseres erwartet. Dagegen war der Schreibstil durchaus flüssig. Jedoch reicht das nicht. Alle wichtigen Aspekte müssen überzeugend sein. Zudem fand ich auch Emma als Protagonistin nicht gerade sympathisch. Eher war sie ein Charakter wie jeder andere und brachte bei mir keinerlei besonderen Gefühle für sie hervor.

Fantasy ist wieder eines der Genre, die ich strenger bewerte. Einfach, weil ich viel zu gerne Bücher dieser Art lese. So war dieses eBook einfach viel zu nichtssagend. So gibt es auch zu meiner Rezension nicht mehr hinzuzufügen. Groß zu kritisieren gibt es nichts. Lob kann ich genauso nicht aussprechen.

Fazit: Eine meiner kürzesten Rezensionen zu einem Buch. Nur, gab es einfach nicht mehr zu sagen. Weiterempfehlen würde ich dieses eBook nicht unbedingt. Da gibt es um einiges bessere Bücher. Ich war zumindest froh, dass diese Geschichte eher kurz war und ich nicht länge gebraucht habe fürs Lesen.

Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen 

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