Sonntag, 27. September 2015

Traummänner und andere Hirngespinste von Annika Bühnemann

Seitenzahl: 200
Verlag: Self Publishing
Kosten: kostenlos
Taschenbuch: 9,90 €
Kindle e-book: 0,99 €
Erscheinungsdatum: -

Kurzbeschreibung: »Raus aus meiner Wohnung!« Marietta hat ein Problem: Ihr neuer Freund hat sich innerhalb nur eines Tages von einem Traummann in einen Mistkerl verwandelt. Sie setzt alle Hebel in Bewegung, um ihn loszuwerden, doch dann findet sie heraus, dass Hannes kein gewöhnlicher Mann ist – er existiert nur in ihrem Kopf! Marietta halluziniert. Sofort sucht sie Therapeut Paul auf, der ihr unmissverständlich klarmacht, dass nur die wahre Liebe sie von ihrem Hirngespinst erlösen kann. Doch wie soll man sich auf jemanden einlassen, wenn man der Liebe abgeschworen hat?

Meine Meinung: Ohne Erwartungen und einer Meinung zum Schreibstil der Autorin habe ich mir das E-Book vor einiger Zeit zugelegt. Trotzdem steht für mich der Lesespaß an erster Stelle. Gestern und heute kam dann diese Geschichte an die Reihe, was sich als Zeitverschwändung entpuppte. Zu meiner Enttäuschung natürlich.

Mariettas Beziehungen halten jedes Mal recht kurz. Allmählich fragt sie sich ob das Problem an ihr liegt. Kaum das sie sich vornimmt zu Männern Abstand zu nehmen, steht da schon ihr nächster Kandidat.

Die Handlung lässt zu wünschen übrig. Für mich war alles in diesem E-Book viel zu langweilig. Es war nicht wert gelesen zu werden. Ich brauche mehr. Gerne auch vom Alltag, aber doch nicht so unspektakulär. Mein Hobby sollte vielfältiger und farbiger sein. Alles andere finde ich auch in meinem eigenen Alltag wieder. Hinzu kam noch, dass Marietta nicht gerade sympathisch war. An ihr und ihrer Geschichte gab es nichts, was mich reizte.

Um es kurz zu fassen, ich hätte diese zwei Tage auch gut und gerne mit einem anderen Buch verbringen können. Das Wort lesenswert kommt an diese Handlung nicht ran. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass es Leser gibt, die gut mit solchen E-Books klarkommen. Ich gehöre da nicht zu. Ich tat mich eher schwer.

Somit hält sich auch meine Rezension in Grenzen. Was soll ich zu dieser nichtssagenden Geschichte noch groß schreiben? Zumindest fällt mir da nichts mehr ein. Liebe gehe ich zum nächsten Buch über und vergesse diese Enttäuschung bis zur nächsten Lesestatistik. Denn spätestens dann muss ich mich wieder damit befassen.

Fazit: Ich habe zwar nichts über einen zweiten Band gehört, aber bei diesem Einzelband sollte es lieber auch bleiben. Lesen würde ich eine Fortsetzung nicht, was wohl auch hiermit klar hervorgeht. Für mich gehört diese Geschichte zu den Flops des Jahres.

Meine Bewertung: 1 von 5 Sternen

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