Dienstag, 25. Februar 2014

Selection von Kiera Cass

Seitenzahl: 366
Verlag: Fischer Sauerländer
Kosten: keine, da ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe
Gebundene Ausgabe: 16,99 €
Kindle e-book: 14,99 €
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2013

Kurzbeschreibung: Die Chance deines Lebens? 

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Meine Meinung: Bevor man ein Buch liest, ist es leicht es nicht zu lesen und sich auch keine Gedanken darum zu machen. Ob es sich wirklich lohnt, weiß man nur dann, wenn man es selbst gelesen hat. So wie viele Bücher auch, gehört auch dieses dazu. Mir hätte es nicht schwer gefallen diese Geschichte gar nicht erst zu beginnen. Doch gelesen habe ich es nun. 

Ein klassische Science Fiction Geschichte ist es schon mal nicht. Es gibt Elemente aus der Vergangenheit, wie die Königsfamilie und die wunderschönen Kleider, die ich mir mehr als nur bildlich vorstellen wollte und die Gegenwart war ebenfalls ein Teil davon. Dazu gehörten die Fernseher und die Telefone. Die Zukunft wurde durch das neue Land und das Kastensystem vertreten. So sehe ich es dennoch als Science Fiction an, weil alles andere noch unpassender wäre. 

Eine völlig neue Idee stellt und die Autorin vor. Genauso ist diese Idee echt nicht schlecht. Wobei zunächst die Wahl einer Ehefrau zwischen 35 Mädchen eher ziemlich altmodisch wirkt. Aber schnell geht hervor, das hier nichts abstoßend ist. 

Ich beginne mal beim Anfang. America ist im Kastensystem zusammen mit ihrer Familie eine Fünf. Es gibt Menschen, die weiter unter ihnen stehen, doch sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit ihren künstlerischen oder musikalischen Talenten. Verliebt ist America in Aspen, der eine Sechs ist. Das Leben von ihm und seiner Familie ist sogar noch schwerer als bei America. Ihre Liebe gehört zu den Unmöglichen und denen die nicht ausgelebt werden dürfen. Als America die Einladung zum Casting bekommt, weiß sie dadurch würde sich das Leben ihrer Familie um einiges verbessern. Doch sie liebt Aspen und will diese Chance nicht in Angriff nehmen. Anders als sie ist Aspen nicht abgeneigt und überredet America teilzunehmen. 

So beginnt die Handlung. Mein Eindruck von Aspen hat sich während des Buches sehr verändert. Erst dachte ich er gehört zu denjenigen, die ihre Liebe freilassen und hoffen das sie zurückkehrt. Als ich dann aber Prinz Maxon kennenlernte, änderte sich meine Meinung schnell. Maxon ist ein guter Mensch. Er ist ein Prinz, der nach außen eingebildet wirkt, aber eigentlich an sein Volk denkt und sich für ihr Wohlergehen bemüht. Er ist ganz anders als Prinzen in unseren Vorstellungen sind. Dabei ist er zu gut zu America. Ich wusste mit Sicherheit, sie durfte ihn nicht einfach ignorieren. Der Leser schlägt sich auf die Seite von Aspen oder Maxon. Mir fiel diese Entscheidung nicht schwer. Ich stehe ganz hinter dem Prinzen. Es fällt einem furchtbar leicht ihn zu mögen. 

America ist aber kein Mädchen, die sich Hals über Kopf in ihn verlieben könnte. Sie ist in Aspen verliebt und wie sich alles weitere entwickelt, werde ich hier nicht weiter ausführen. Dennoch ist diese Art von ihr nicht mal so schlecht. Denn wenn es so wäre, könnte ich nicht garantieren, ob ich das gut fände oder nicht. Maxon verdient eine Partnerin, der ihn vom ganzem Herzen liebt und keine Zweifel hat. Ihre Unentschlossenheit hat mich kurze Zeit verärgert, aber die Kurve hat sie, zu meiner Erleichterung, dann doch noch bekommen. 

Mit dem Wettbewerb zwischen den Mädchen, Aspen als Hindernis und America die sich während des Buches verändert, ist diese Geschichte eine erfrischend neue Idee und dementsprechend ein interessant und spannendes Buch. Prinz Maxon, als unerwartet sympathischer Charakter, kommt noch als große Zugabe dazu. Denn ihn sehen wir durch Americas Augen, die ihn auch nicht wirklich kennt, bis sie zu den Erwählten gehört. 

Fazit: Wie es mit America, Aspen und Maxon weitergeht, werden wir im zweiten Band erfahren. Ich bin unheimlich gespannt darauf. Dieser erste Band hat mich schon mal mit Interesse und Aufmerksamkeit lesen lassen. Aufregende Momente und spannende Stellen waren mit von der Partie. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

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